Der Widerstand gegen das Projekt "Windpark Sonnenburg" steuert auf die heiße phase zu
Unsere BI hat wertvolle Arbeit geleistet. Es ist in Zusammenarbeit mit den Stadtverordneten von Wriezen gelungen, die in der Vergangenheit gefassten Beschlüsse aufzuheben. Damit konnte der betreffende Bereich zwischen den Naturschutzgebieten "Trockenrasen Biesdorfer Kehlen" und der "Hutelandschaft Altranft-Sonnenburg" aus dem Regionalplan der Windvorranggebiete entfernt werden. Ein wichtiger Schritt, der allerdings bislang keine Wirkung entfalten konnte, da die schon mehrfach angekündigte Inkraftsetzung des Regionalplans noch immer auf sich warten lässt.
Inzwischen hat der Investor gemäß der Gesetzeslage beim Landesamt für Umwelt (LfU) sowohl einen Vorbescheid, als auch zwei Anträge auf Errichtung von insgesamt 9 WKA eingereicht. Der Vorbescheid wurde positiv beschieden. Gegen diese Vorgänge wurden seitens aller Beteiligten Einsprüche eingelegt. Der Anwalt, welcher in unserer Sache im Auftrag des NABU arbeitet, beantragte bereits Ende 2025 eine gesetzlich zugesicherte Akteneinsicht zu den Vorgängen. Diese wurde allerdings bis zum jetzigen Zeitpunkt durch das LfU verschleppt, bzw. verweigert.
Bislang wurden bei dem Verfahren keinerlei Umwelt- oder weitere Belange öffentlich geprüft. Dazu müssen auch die Stadt Wriezen und andere Beteiligte gehört werden. Wir sind der Auffassung, dass es gewichtige und stichhaltige Gründe gegen das Projekt gibt. Diese müssen jedoch eventuell gerichtlich eingeklagt werden. Bei der aktuellen Gesetzeslage ist das nur einem Verband möglich. Somit bereitet sich der NABU (als auch selbst direkt Betroffener) auf mögliche Klagen gegen das Windparkprojekt der UKA vor.
Dazu bitten der NABU, und auch wir als BI in seinem Namen um Spenden unter folgendem Link:
Mit Dank und herzlichen Grüßen,
Eberhard Axel Grote
(Vorsitzender BI Gegenwind Altgaul)